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Talk:Milan/Siegfried Holzapfel

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Email from milan@organicdesign.co.nz, Gir 00:20, 20 Mar 2006 (NZST)

Neujahr 2006 Rundbrief

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Liebe :Geschwister, Partner und Familien…, lieber Milan, liebe Freunde in :Nord und Süd… :

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Das :alte Jahr liegt hinter uns, das neue hat sich geöffnet und :niemand weiß oder ahnt, wie gut es wird, was uns bevorsteht, :welche Wege sich auftun werden und was wir aus allem werden machen :können.

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Meine :zweite Reise und Aufenthalt in Thailand hat bereits jetzt, nach fast :2 Monaten Höhen und auch gewissen Tiefen…, vielfältigen :Erlebnissen, Bildern und Begegnungen viel in mir bewegt und zu :mancherlei Gedanken und vielleicht sogar Einsichten geführt. :Dies in der Weise, dass mir mehr bewusst wird, wo und wie ich mein :Leben nach Ende der beruflichen Karriere, nach Krankheit, dem :Loslassen der Kinder und Familie, dem Lebenspartner, Haus und Garten, :sowie manchem, was mir lieb war und ist…, neu ausfüllen :will/muß und was ich noch erreichen kann. :

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Vielleicht :muß ich auch nichts mehr erreichen…, aber wenigstens den Weg :finden…

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Vielleicht :bedurfte es dazu tatsächlich einer weiteren Reise nach Fernost, :obwohl ich diesmal nicht unbedingt den großen Zug in die Ferne :verspürt hatte und evtl. gar nicht das Land verlassen wollte und :hätte. :

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Jedoch :fühlte ich mich einerseits gebunden an mein Wort, die :Verabredung mit Ivo, meinem Reisepartner, den ich im Februar 05 auf :Waiheke Island in Neuseeland kennen und auch schätzen gelernt :hatte. Andererseits gab es etwas, was ich noch erledigen zu meinen :glaubte, noch mal hinschauen, etc.., da war noch was?

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Ivo :war mir sogar lieb geworden und ich war überzeugt, einen guten :Freund gewonnen zu haben. Ich hatte die Vorstellung, wenn schon nicht :mit Freundin, dann wenigstens einen guten Freund, der mir menschlich :nahe schien, mit dem ich Thailand noch mal neu, oder auch mal anders :entdecken konnte.

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Wir :wollten also mindestens bis Anfang Januar zusammen bleiben und dann :neu schauen. Vor allem Runsnroses, -(diesmal von 27.12. – 7.01.06) :schien er als Ziel für sich entdeckt zu haben…, nach dem, was :er davon erfahren hatte.

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Die :Verabredung war: Ende November in Bangkok…und dann: ‚let it :roll’….

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Die :gemeinsame Reise endete Anfang Dezember 05 in Chiang Mai nach :unsäglichen Ereignissen, anstrengenden Verhakungen und :Kommunikationsproblemen.

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Kurz :gesagt: Ivo verliebt sich am ersten Abend unserer gemeinsamen Reise :in HuaHin in ein Barmädchen – und ward zunächst 4 Tage :lang nicht mehr, bzw. kaum gesehen, um sich dann nach 10 Tagen :

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gemeinsamer :Reise mit Hindernissen -inzwischen in Chiangmai…- ohne Erklärung :zu entfernen.

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Hab :Verständnis für das alles…, alles fein…Ivo suchte und :brauchte eine Frau, deshalb Thailand und ich war der kleine Helfer. :Klarheit, Gemeinsamkeit und Gespräch…Null.

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Nach :einigen Tagen verblüfften Staunens, ein bisschen Wut und :Augenreibens alles wieder im Lot und ich konnte mein geplantes :Programm in Chiangmai durchleben.

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Dies :dann mit großer Erleichterung und zunehmender Entspannung.

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Dann :kam Udo mit Sohn Vajo (16) aus dem Odenwald in Chiangmai an und die :neue Situation ließ die alte schnell endgültig verblassen.

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Leider :war Udo schlecht beraten, Vajo mitzunehmen auf diese Reise, denn :dieser 16-jährige Aufmüpfer war entweder dauerbeleidigt :oder krank, - auch beides- wodurch er der väterlichen :Aufmerksamkeit stets sicher war. Er saß dann fast immer vor dem :Fernseher, oder im Internetcafe, um zwischendurch Hamburger mit :Kartoffelchips und Coke zu konsumieren. Thaispeise findet er zum :kotzen.

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Udo :immer bemüht herauszufinden, wie er seinen Sohn erfreuen könnte, :oder zumindest für das Thaiambiente zu interessieren. Leider :vergebens. :

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Unsere :gemeinsame Reise endet am 26.12. im KhaoSok Park, nachdem sein Sohn 4 :Tage etwas krank und sehr stark gelangweilt, jedoch von Flöhen :geplagt… im Baumhaus geruht hatte.

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Statt :gemeinsam Weihnachten u Sylvester bei Runsnroses im Kreise lieber :Menschen und viel Spaß, bzw auf der Insel Chang in exotischer :Umgebung mit Strand, entschied der kleine Mann sich für das :Hotel im Touristenmekka Phuket, wo was ‚los’ sei. Also unterwarf :sich Papa gnädigst, um den Sohn noch froh zu stimmen….

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Möge :dies gelungen sein und sie beide noch eine gute Zeit verlebt haben, :ich habe seither keine Nachricht.

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Endlich :bin ich tatsächlich allein in meiner wunderschönen Oase, :meinem Thailandcenterpoint angekommen und wie gut, dass sich alles so :entwickelt hat.

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Keiner :von den Reisefreunden… hätte womöglich hier hinein :gepasst und insofern war das alles für mein Empfinden die :natürliche Auslese bei optimalem Ergebnis.

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Ich :traf alles wieder so an wie im April verlassen…nein, fast noch :schöner, mit anderen interessanten Menschen. Besucher(innen) aus :Holland und Irland…den 4 neuen Kindern und jeder Menge neuer :Entwicklungen, anstehende Planungen und Verschönerungen draußen :und drinnen.

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Wirklich :ein wachsendes, sich entwickelndes Projekt ganz im Sinne der :‚Erfinderinnen’ Rose und Koy aus Holland.

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Jeder :Besucher hier erkennt, dass dies alles eine sehr solide geplant, gut :durchorganisierte und sehr wichtige Einrichtung für die :Umgebung, ja für Thailand geworden ist. Sie bietet für :Betroffene Zuflucht und Hilfe, sowie Gästen und Freunden :Erholung und ungewöhnlichen Aufenthalt mit ungeahnten :Möglichkeiten in behaglicher, friedlich- heiterer Atmosphäre :bei diskret-unaufdringlicher Betreuung.

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Sinn :des Ganzen –und darum dreht sich alles- ist jedoch das Projekt :‚Kind in Not’, bzw. Mutter/Vater und Kind…und dem Angebot, dass :grundsätzlich Waisen, oder Kinder aus zerstörten :Familienverhältnissen inklusive der Mutter/Vater…hier eine :Bleibe, Schutz und auch dauerhafte Betreuung, Beratung und :Unterstützung finden können.

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Betroffene :Mütter/Väter werden dann nach Möglichkeit auch :mitintegriert und übernehmen dann vielfältige Aufgaben.

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Ein :Mädchen, Raatri – wurde 2005 von Rose geboren und 3 neue :Kinder –Dao (4) und Dien (5), sowie eine 8-jährige Burmesin :aus der Nachbarschaft, deren Eltern Wanderarbeiter sind - 2005 :aufgenommen. Dao und Diens Vater sitzt im Gefängnis, die Mutter :ist wegen Arbeitsüberlastung überfordert und besucht ihre :Kinder gelegentlich. Die Kinder machen gute Fortschritte, wirken :fröhlich und normal, entwickeln sich den Umständen :entsprechend. :

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Mit :Maria (3), leben jetzt 5 Kinder dauerhaft hier. Es werden viel mehr :werden.

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Auf :dem jetzt neu erworbenen Grundstück, einem mit Dschungel :bewachsenen Hügel mit Flußumfließung…entstehen :5-10 Gästepavillions in tradit. Thaistil.

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Haupthaus, :Kinderunterkünfte und ein Versammlungs- Eß- und :Gemeinschaftsgebäude, sowie Informations- und Aussichtspunkt auf :dem Hügel. Alles verbunden mit schön angelegten :Dschungelpfaden, die sowohl den Fluß, als auch Gärten und :Obstanbauflächen berühren.

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Gäste :aus Deutschland, (beide Lehrer) die meinen letzten Reisebericht :gelesen hatten, waren inzwischen hier und haben ein :Schulpatenschaftsprojekt gegründet. Dadurch haben sich Austausch :und Kommunikation zwischen hiesigen Schülern (Mittelschule :Phato) und deutschen Schülern entwickelt, was allgemein bestaunt :und mit viel Beifall bedacht wird.

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Dadurch :erfährt das Ganze hier weiteren Schub und mehr Bekanntheit, was :letztlich den Unterbau stärkt und mehr Kindern u Familien zugute :kommt. :

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Gäste :sind stets willkommen, (nicht unbedingt zwischen 24.12 und 1.1.), :weil sie nötiges Geld, Wissen und Ideen bringen und die Sache :helfen, bekannter zu machen.

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Vollpensionspreis :ist zZ. 500Bt = €10/Tag. Dafür wird viel geboten: Liebevoll, :bequem und gemütlich gestaltete Räume, bzw. Apartments. :Hervorragend vielfältig und abwechslungsreich zubereitete :Mahlzeiten (Thai oder europäisch), morgens mittags und abends. :Bibliothek, Reiten, Schwimmen im Fluß, Dschungelerlebnisse, :Kennenlernen der Nachbarn und ihrer Lebens- und Arbeitswelt, Kontakte :mit anderen Gästen aus aller Welt (max. 8 Personen, meist :weniger), sowie der Begegnung mit dem normalen Thailand, den :Traditionen, Sprache, Mönchen und Tempeln…

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Ausflüge :zu Wasserfällen, dem nahen Meer oder in die Provinzhauptstadt :Ranong, wo in heißen Quellen gebadet werden kann, oder die :Vielfalt dreier Kulturen entdeckt. :

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Ranong :ist angenehm, fern jedem Massentourismus…, von Chinesen, Burmesen :und Thailändern gleichermaßen geprägt. Das Tor nach :Burma (bzw. Myanmar) –eine halbstündige Bootsfahrt- oder zu :den Inseln Chang und Payang, wunderschön.

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Der :offizielle Name dieser Einrichtung (Stiftung) lautet: Thai Child :Development Foundation. Das Hauptquartier dieser internationalen :Organisation ist in Boomkleverstraat 54, 2623 GW Delft, Holland.

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Kontakt :und Info: www.thaichilddevelopment.org

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Auftrag :und Ziele: :

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a) :Angebot liebevoller Familie und Betreuung für Kinder, deren :Eltern –aus welchen Gründen auch immer- nicht ausreichend für :sich selbst oder ihre Kinder sorgen können.

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b) :Unterstützung von Familien in Not, hauptsächlich in näherer :Umgebung, die ihre Kinder nicht ausreichend mit adäquater :Nahrung versorgen können.

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c) :Unterstützung von Eltern bei Erziehung und Ausbildung ihrer :Kinder.

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d) :Organisation und Entwicklung von Lern- und Bildungsprogrammen in :Zusammenarbeit mit den örtlichen Schulen und Lehrkräften. :Schwerpunkt hierbei: Kommunikation, Kulturarbeit, Umweltbewusstsein, :Kunst und Kreativität sowie die englische Sprache.

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e) :Notfallfonds für außergewöhnliche Ereignisse :(z.B.Tsunami), aus dem betroffene Familien schnell Hilfe erhalten :können.

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Diese :Stiftung verdient Unterstützung allein schon dadurch, dass sie :besucht wird. Das sie dadurch bekannter wird und weiter wachsen kann, :um mehr Kindern die Basis für ein besseres Leben zu geben.

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Runsnroses :bei Phato…, ein Ort zum verweilen, tatsächlich…, eine :unendlich wichtige Einrichtung und soziales Projekt an dieser :Stelle…und für so manches Kind und auch Erwachsenen die :Rettung…, mich eingeschlossen (Tsunami 2004, auch symbolisch) der :beste Platz in Thailand, nach allem bisher bereits Erlebten. :

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Hier :ist vieles, was mir lieb ist und mir ein Gefühl von :Geborgenheit, Vertrautheit und Interesse an meiner Person vermittelt.

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Der :achtsame, freundliche Umgang miteinander, das Interesse füreinander, :das Zusammenarbeiten und auch Genießen schafft eine besonders :angenehme Atmosphäre…, hier bin ich fast zuhause… Aber eben :doch nicht ganz, denn bei aller Liebe: es bleibt im Ganzen eine :fremde Welt…, wenn auch faszinierende.

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Ich :will jetzt nicht länger als 2 Wochen bleiben, sonst wird der :Absprung schwierig…. Also werde ich nach 2 Wochen weiterziehen…und :das sind meine Pläne für Januar und Februar, bevor ich :evtl. doch –oder auch nicht- ein paar Wochen früher als :geplant mich in die Lüfte erheben lasse, gen Westen in die :vertraute, reiche Welt, dem Frühling und wachsendem Licht :entgegen.

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Der :Januar sieht mich 2 Wochen auf der Insel Pha-Ngan (nördl. Ko :Samui) in einem buddhistischen Tempel. :

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Hier :findet eine 10-tägige Meditation (Retreat) statt, einschl. :Einführung in Buddhismus und Meditationstechniken. Schwerpunkt :dabei: Schau nach innen, die Bedeutung der Gegenwart, dem Hier und :Jetzt, das Loslassen von Dingen, Ängsten und Verlusten. :Achtsamkeit im Umgang mit sich und anderen.

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Während :der 10 Tage wird seitens der Teilnehmer nicht gesprochen, der Tag :beginnt um 4h und endet um 21h.

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Ich :bleibe vorher und nachher jeweils 2-3 Tage im Retreat.

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Danach :wieder Tourist im Strom…, auf dem Weg über Chiangmai nach…und :in Laos. Mehr muß nicht sein und das reicht.

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Häufiger :Ortswechsel mit den immer wieder neuen Anpassungsritualen, wo, wer, :wie, was, wann, wohin, warum…? Den ständigen :Entscheidungen…dem Bewältigen immer neuer Bilder, Sensationen :und Situationen, den Begegnungen…, anstrengend, wenn auch spannend.

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Nach :Laos…, schaun wir mal… und ruhig fließt der Strom. :

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Ich :freu mich auch schon wieder auf die Rückkehr…

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Ankommen :ist das eigentliche Ziel, unbeschreiblich schön. Abschied oft :schmerzlich…, wie ich es empfinde.

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Was :ich aus Thailand für mich persönlich sonst noch mitnehme…? :Außer ein paar überflüssigen Dingen zum anfassen und :anschaun, bestimmt keine Thaifrau.

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Ganz :sicher aber –wieder mal- die feste Absicht, mehr Gegenwart als :Zukunft zu leben, lieber jetzt als morgen…, vieles besser…,was :kann ich noch tun?

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Zufriedener :zu sein und ganz sicher sehr dankbar für alles, was ich erleben :darf und durfte.

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Keine :Erwartungen mehr zu haben…, an niemand, außer: eine gibt’s :doch noch, bzw. Wunsch.

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Thailänder/innen :sind in der Regel fröhliche und sehr friedliche Lebensgenießer, :die weniger an morgen als an heute denken…, wenn überhaupt. :

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Die :–in der Regel- respektvollen, achtsamen Umgang miteinander pflegen, :mit ihren Kindern liebevoll und geduldig umgehen. Die Alten verehren :und achten, sie an allen Lebensprozessen teilhaben lassen und bis zum :Tod teilnehmen lassen und betreuen. Altenheime sind völlig :unbekannt, ja geradezu absurd.

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Psychotherapeuten :(noch) fast unbekannt…, bzw. die wenigen wenig vermögend. Eine :westliche Errungenschaft…, werden aber möglicherweise mit der :schleichenden Übernahme westlicher Lebens- Umgangs- und :Konsumverhältnisse mehr und mehr gebraucht, leider.

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Mir :sind bisher keine unzufriedenen Thais begegnet. Man fügt sich in :sein Schicksal, seine Lebenssituation…und zwar lächelnd. :(bedeutet auch reibungsloseren Lebensablauf). Egal bei welcher :Arbeit, ob dreckig, anstrengend oder langweilig…, die Gesichter :wirken zufrieden und entspannt. Frust und Klagen scheinen unbekannt, :zumindest nicht sichtbar. :

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Sterben :und Tod sind hier keine Tabus, sondern völlig selbstverständlich :als Teil des Lebens akzeptiert. Das Leben wird auch als Leidensweg :verstanden, an dessen Ende das Nirwana steht, die Erlösung. :Unter Umständen ist aber der Tod nur die Zwischenlösung vor :dem neuen Leben…, ein neuer Anlauf, neue Chancen…, etc.

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Thailand :hat leider mit der Entscheidung Königs Chulalongkorn (1869-1910) :die westliche Lebens- und Wirtschaftsweise zu adoptieren, quasi seine :Seele verkauft.

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Dieser :König war bei seinen Besuchen in Europa von der westlichen :Wirtschaft und Kultur so beeindruckt, dass er seinen Untertanen die :Nachahmung dieser Lebensweise verordnete.

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Dieser :von ihm in Gang gesetzte rapide Wandel hatte eine sich bis heute :verstärkende kollektive kulturelle Identitätskrise zur :Folge, die einer materialistischen Denkweise Platz machte.

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Den :Rest erledigt der massiv geförderte Massentourismus Fernsehen, :Video und Internet, sowie Invasion westlicher Institutionen.

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Eine :in Jahrtausenden gewachsene Kultur droht durch Verwestlichung zu :zerfallen, wobei der Buddhismus allerdings eine stabile Gegenkraft :darstellt.

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Beide :Kulturen stehen in Widerspruch zueinander und lassen dadurch auch :keinen Kompromiß zu.

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Dennoch: :König und Buddhismus sind das stabile Element…und vielleicht :übersteht die Thaikultur die Invasion westlicher Lebensart, es :wäre zu wünschen.

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Niemand :weiß, was nach dem König kommt. Alles scheint möglich: :von rechter Militärdiktatur bis Bürgerkrieg.

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Die :Gegner der parlamentarischen Demokratie haben sich längst :positioniert und warten auf ihre Stunde.

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Nichts :bleibt so, wie es ist…und das nicht nur in Thailand.

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Allen :daheim und sonst wo…wünsche ich jedenfalls ein gutes und :glückliches Jahr, bleibt gesund und friedlich…habt Sinn für :das Wesentliche. Tja, was mag das sein…?

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Euer :Siegfried.

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Runsnroses, :Phato – Thailand, Sylvester 05 und Neujahr 06

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